Theodorschule Paderborn

Gemeinschaftsgrundschule im Riemeke bis Sommer 2011, Offene Ganztagsschule

Besuch des Klärwerks in Sande




Inhalt aktualisiert am: 09.11.2009


Beginn des Seiteninhalts:

Besuch des Klärwerks, Klasse 4a (2009/2010)

Unser Ausflug zum Klärwerk in Sande

Am Donnerstag, dem 27. August, sind wir zum Gruppenklärwerk in Sande gefahren, um uns vor Ort anzuschauen, wie die Abwasserreinigung funktioniert.

Ergebnisse unserer Gruppenarbeit:
Abwasserreinigung im Gruppenklärwerk in Sande

Jeder Text wurde von einer Schülergruppe erarbeitet.

Der Rechen

Das verschmutzte Trinkwasser, das von Häusern und Fabriken kommt, wird ins Klärwerk geleitet.

Der Rechen ist die erste Reinigungsstufe der Kläranlage, er ist wie ein großes Küchensieb.
Er funktioniert so:

FOTO: Schneckenpumpe (1) FOTO: Schneckenpumpe (2) FOTO: Schneckenpumpe (3)

Mit einer Schneckenpumpe wird das Wasser aus den Abwasserrohren nach oben gepumpt und zum Rechen befördert.

FOTO: Rechen Die großen Stücke wie zum Beispiel Holz, Papier oder Plastikteile bleiben im Rechen hängen und das Wasser fließt weiter.

FOTO: Container Der gesammelte Schmutz wird in einen Container befördert und entsorgt.

Das Wasser kommt zur nächsten Reinigungsstufe.

Der Fett- und Sandfang

Vor dem Fett- und Sandfang kommt der Rechen. Also ist der Fett- und Sandfang die zweite Reinigungsstufe.

Im Fett- und Sandfang wird in ein Becken von unten Luft geblasen, so werden die leichten Schmutzteilchen nach oben getrieben und in eine Rinne geschoben.

Doch die schweren Schmutzteilchen (zum Beispiel Kies) sinken zu Boden und werden durch Rohre abgesaugt.

Doch das Wasser muss noch durch viele andere Reinigungsstufen durch gelangen, zum Beispiel das Vorklärbecken.

Im Vorklärbecken

Im Vorklärbecken bleibt das Wasser ungefähr zwei Stunden.

In diesem Becken wird das Wasser durch die Fließgeschwindigkeit entschlammt. Durch die langsamere Wasserströmung sinken die kleinen Schmutzteilchen auf den Boden und sammeln sich als Schlamm. Der Schlamm fließt dann in den Schlammtrichter.

Der Geruch beim Vorklärbecken ist unangenehm. Es riecht wie in einer Toilette.

Das Belebungsbecken

Im Belebungsbecken durchläut das Wasser die vierte Reinigungsstufe.

Bakterien, Hefe und Pilze werden hier dem Wasser zugefügt. Sie wandeln den Schmutz in Schlamm um, der dann abgeleitet wird.

Für diesen Vorgang benötigt man sehr viel Sauerstoff. Das Schmutzwasser wird deshalb immer wieder umgewälzt und mit Sauerstoff angereichert.

Das Nachklärbecken

Das Nachklärbecken ist die letzte Reinigungsstufe.

Hier wird das Wasser-Schlamm-Gemisch bei reduzierter Fließgeschwindigkeit getrennt. Drt Schamm sinkt zu Boden. Das gereinigte Wasser wird überprüft, bevor es in einen Fluss kommt.

Das gereinigte Wasser aus dem Klärwerk in Sande kommt zum Beispiel in die Lippe.

Der Faulbehälter

FOTO: Faultürme Ein Faulbehälter ist mindestens 30 bis 40 Meter hoch. Im Faulbehälter wird der Klärschlamm gelagert.

In dem Schlamm sind viele schädliche Stoffe. Es entstehen unter anderem Gase, die man zum Teil auch riechen kann: In der Nähe des Faulbehälters stinkt es nach Schwefel.

Mit dem brennbaren Faulgas eid Strom und Fernwärme erzeugt, Der Klärschlamm wird getrocknet und auf Deponien gelagert oder in der Lanwirtschaft als Dünger verwendet.


Informationen zur Webseite

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